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Neue DRK-Gesundheitsfilme: Anschauen, nutzen, weitersagen!

Neue Filme, noch mehr Sprachen: Landesweites DRK-Informationsprojekt für Zugewanderte umfassend erweitert. Alle DRK-Gesundheitsfilme kostenfrei online erhältlich!

Authentische Kulisse: Der Film "Gesundheitsversorgung für neu angekommene Asylsuchende" entstand zu großen Teilen in der Sanitätsstation einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in NRW.

Türöffner: Der Film „Suchthilfe“ zeigt, welche Einrichtungen suchtgefährdete oder süchtige Menschen und ihre Familien unterstützen. (Fotos (3): © filmzeit medien GmbH)

Mit zwei neuen Kurzfilmen und weiteren Sprachfassungen hat das Deutsche Rote Kreuz sein NRW-weites, mehrsprachiges Informationsprojekt für eine gleichberechtigte medizinische Versorgung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten nachhaltig ausgebaut.

Fortsetzung (er)folgt

Bei einer Pressekonferenz in Münster stellten die Projektpartner diese Erweiterung am 19. Juni 2018 vor. Damit können Interessierte auf der Webseite www.drk-gesundheitsfilme.de ab sofort insgesamt neun Erklärvideos in jeweils sechs Sprachen kostenfrei streamen und downloaden. Alle Filme erklären Menschen mit Migrationsgeschichte leicht verständlich wichtige Gesundheitsthemen. Die beiden neuen Videos ergänzen die Reihe um die Themen "Gesundheitsversorgung für neu angekommene Asylsuchende" und "Suchthilfe". Neu sind zudem die Sprachen Französisch und Paschtu.

Wie alles begann

Ins Leben gerufen worden war das DRK-Projekt im vergangenen Jahr mit dem Ziel, Zugewanderten den Weg ins deutsche Gesundheitssystem zu erleichtern. Gute medizinische Versorgung sollte unabhängig von Herkunft und Sprache leicht zugänglich sein. Migrantinnen und Migranten finden sich jedoch häufig in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht.

Den nach wie vor großen Informationsbedarf haben die Projektbeteiligten nun zum Anlass genommen, Themenpalette und Sprachvielfalt der DRK-Gesundheitsfilm-Reihe zu vergrößern. Damit setzen die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH aus Bielefeld (Projektträger), die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH aus Münster (Projektpartner) und die Bielefelder Agentur filmzeit medien ihre erfolgreiche Kooperation fort. Gefördert wird das gemeinsame Filmprojekt durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Teilen erwünscht!

Um möglichst viele Zugewanderte über die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung und über Präventionsangebote in Deutschland informieren zu können, richtet sich das DRK mit dem Filmprojekt ausdrücklich auch an Haupt- und ehrenamtlich Engagierte wie Beratungsstellen, Behörden, Ärzte und auch freiwillige Helfer. Sie können die Videos kostenfrei und ohne nachzufragen für ihre eigenen Angebote nutzen.

Danksagung

Zur Erweiterung des Informationsprojektes haben engagierte Ärztinnen und Ärzte, Behörden, Beratungsstellen sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Flüchtlingshilfe und Migrationsberatung ihr Fachwissen beigetragen. Einige von ihnen standen zudem als freiwillige Darsteller vor der Kamera, ebenso wie zahlreiche Migrantinnen und Migranten. Bei ihnen allen bedanken wir uns von Herzen!

Inhaltliche Fragen zum Informationsprojekt beantworten:

Ina Ludwig, Pressereferentin
DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH
Sperlichstr. 35, 48151 Münster
Tel.: (0251) 9739-243, Fax: (0251) 9739-188
E-Mail: ina.ludwigdrk-westfalen.de
www.drk-betreuungsdienste-westfalen.de

Marie Assmann, Projektmanagement
DRK Soziale Dienste OWL gGmbH
August-Bebel-Straße 8, 33602 Bielefeld
Tel.: (0521) 329898-38, Fax (0521) 329898-53
E-Mail: marie.assmanndrk-sozial.de
www.drk-sozial.de

Druckfähige Pressefotos stellen wir in unserem Pressebereich zur Verfügung.

Hier geht es zu den DRK-Gesundheitsfilmen: www.drk-gesundheitsfilme.de 

19. Juni 2018 13:25 Uhr. Alter: 31 Tage