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„Wir machen diese Arbeit für die Menschen“

Mit dieser Einstellung und ganz viel Herzblut unterstützen seit Jahren freiwillige Helferinnen die DRK-Flüchtlingshilfe NRW gGmbH in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Bad Berleburg. Die Haupt- und Ehrenamtlichen sind zu einem gut eingespielten Team zusammengewachsen. So gut, dass am 15. November der Vizepräsident und der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe zu Besuch kamen, um dieses gemeinsame Engagement zu würdigen.

Dr. Hasan Sürgit (links) und Heinz-Wilhelm Upphoff (rechts) sprachen den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der ZUE Bad Berleburg einen besonderen Dank für das gemeinsame Engagement aus. (Foto: DRK-Flüchtlingshilfe NRW gGmbH)

Bei einem Rundgang durch die ZUE Bad Berleburg konnten sich die Besucher zunächst ein detailliertes Bild von der Flüchtlingsunterkunft machen. Mit großem Interesse ließen sich Heinz-Wilhelm Upphoff (Vizepräsident) und Dr. Hasan Sürgit (Vorstandsvorsitzender) unter anderem zeigen, wie die Sanitätsstation der ZUE arbeitet, welche Aufgaben in Kleiderkammer und Kinderspielstube anfallen oder welche Tätigkeiten Hauswirtschaft und Sozialdienst übernehmen.

Besuch in der Kleiderkammer

Eines der wichtigsten Einsatzgebiete der Ehrenamtlichen ist die Kleiderkammer. Hier waren zehn Helferinnen zusammengekommen, um von ihrem Engagement zu erzählen. Die meisten von ihnen halten der ZUE Bad Berleburg bereits seit rund drei Jahren die Treue, angeleitet von Luise Dickel, der „guten Seele“ des Hauses. Weitere Ehrenamtliche engagieren sich unter anderem in der Kinderbetreuung und unterrichten Deutsch sowie Musik. Ihnen allen ihre Wertschätzung zu übermitteln, war Heinz-Wilhelm Upphoff und Dr. Hasan Sürgit ein wichtiges Anliegen. „Das Ehrenamt ist eine der tragenden Säulen beim DRK“, betonte Heinz-Wilhelm Upphoff. Ohne diese könne das DRK in seiner heutigen Form nicht existieren. In Zeiten, in denen es immer schwieriger werde, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, gelte den aktiv Helfenden ein besonderer Dank.

Das zu hören, freute die ehrenamtlichen Frauen sehr. „Wir machen diese Arbeit hier alleine für die Menschen“, bekräftigte Luise Dickel und lobte ihrerseits die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem DRK. „Das Lachen der Kinder und die Umarmungen der Bewohnerinnen und Bewohner beim Abschied sind unser größter Dank.“ Größere Probleme mit den untergebrachten Menschen habe sie in all den Jahren nicht erlebt. Und bei Anliegen habe die Betreuungsleitung immer ein offenes Ohr.

Professionell, gut organisiert und entspannt

Die hauptamtlich Mitarbeitenden der ZUE überzeugten die Besucher mit der guten Organisation ihrer Arbeitsbereiche und ihrem professionellen Auftreten – zum Beispiel mit der guten Vernetzung der Sanitätsstation mit lokalen Ärzten und Kliniken oder mit der Organisation des hauseigenen Kiosks. Aber auch mit der positiven Stimmung des gesamten Teams. Und so zogen Heinz-Wilhelm Upphoff und Dr. Hasan Sürgit zum Abschied ein durchweg positives Fazit: „Wir sind auf viele freundliche und lachende Kolleginnen und Kollegen sowie Bewohnerinnen und Bewohner getroffen. Die entspannte Atmosphäre im Haus hat uns sehr beeindruckt.“

23. November 2018 08:58 Uhr. Alter: 18 Tage