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DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe

Sperlichstraße 35
48151 Münster

Tel. (0251) 9739-122
Fax (0251) 9739-188

E-Mail:
betreuungsdienstedrk-westfalen.de

Was wir tun

Bildercollage: Kinderspielstube, Kantine, Kleiderkammer
Fotos (3): Andre Zelck/ DRK

Essen, Kleidung, Beschäftigungsangebote: In den Landesgemeinschaftseinrichtungen sind wir als Betreuungsverband in erster Linie für das physische und psychische Wohlergehen der Bewohner während ihres Aufenthaltes verantwortlich. Demgegenüber sind die kommunalen Unterkünfte verstärkt auf Integration ausgerichtet. Deshalb geben wir dort die nötige Hilfestellung zum Selbstständigwerden.

Unsere Aufgaben in Landesgemeinschaftsunterkünften

Hier beginnt unsere Arbeit, noch bevor eine neue Einrichtung eröffnet. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Bezirksregierung kümmern wir uns beispielsweise mit um den Aufbau und die Ausstattung der Einrichtung. Wir organisieren die erforderliche Logistik und stellen das Personal ein. Falls eine Einrichtung schließt, sind wir für ihren Rückbau mitverantwortlich.

Zu unseren wichtigsten Aufgaben im laufenden Betrieb zählen:

  • Verpflegung unserer Gäste mit Speisen und Getränken
  • Medizinische Versorgung durch hausärztliche Sprechstunden und Kooperationen mit lokalen Praxen/Krankenhäusern
  • Ausstattung der Bewohner mit Kleidung (nach Bedarf)
  • Information unserer Gäste zu Abläufen und Regeln in der Einrichtung
  • Organisation von Transfers (zu Behörden/in andere Einrichtungen)
  • Sauberkeit und Hygiene (Reinigung, Wäscherei)
  • Ansprechpartner für alle Fragen und Anliegen der Bewohner - rund um die Uhr
  • Freizeitangebote (Sport, Bildung, Begegnung)
  • Kinderbetreuung (Spielstuben)

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Anspruch & Zielsetzung

Oberste Priorität haben für uns die angemessene Versorgung und Unterbringung der Schutzsuchenden. Wir gewährleisten die Sicherung ihrer Grundbedürfnisse: durch eine menschenwürdige Unterbringung, Verpflegung und medizinische Versorgung. Dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen rund um die Uhr im Einsatz.

Mindestens ebenso sehr liegt uns das psychische Wohlergehen unserer Gäste am Herzen. Deshalb bilden Beschäftigungskonzepte einen unverzichtbaren Teil unserer Arbeit. Durch Angebote wie Sprachkurse, Sport oder Frauencafés bieten wir den Menschen die Chance auf einen strukturierten Tagesablauf und wirken Langeweile und Monotonie entgegen. Gleichzeitig fördern wir mit diesen Angeboten das Kennenlernen der Bewohner untereinander sowie das Vertrauen zwischen den Bewohnern und unseren Mitarbeitern.

Starke Teams unter einem Dach

In den Landesgemeinschaftunterkünften, die wir betreiben, befinden sich üblicherweise fünf bis sechs verschiedene Organisationen unter einem Dach, die Hand in Hand arbeiten. Neben den Teams des Deutschen Roten Kreuzes gehören die jeweils zuständige Bezirksregierung sowie verschiedene Sub-Unternehmen (Catering, Security, Reinigung) dazu. In manchen Einrichtungen sind zudem weitere Behörden wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) vor Ort. Daneben kooperieren wir eng mit anderen Wohlfahrtsverbänden. Deren Mitarbeiter bieten den Gästen unserer Einrichtungen eine unabhängige Verfahrensberatung während des Asylverfahrens an. Umgekehrt nimmt das Deutsche Rote Kreuz diese Aufgabe in Einrichtungen anderer Betreiber wahr.

Unsere Tätigkeitsfelder in kommunalen Unterkünften

In den städtischen Übergangswohnheimen versorgen sich die Menschen zunehmend eigenständig: Sie kaufen ein, kochen, waschen und kümmern sich selbst um neue Kleidung. 

Für unseren Betreuungsalltag ergeben sich dadurch andere Schwerpunkte:

  • Einbindung in den Sozialraum fördern (gute Kontakte zur Nachbarschaft pflegen)
  • Hilfestellung bei der Organisation von Kita- und Schulplätzen
  • Hausaufgabenbetreuung für die Kinder
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz
  • Hilfestellung beim Vereinbaren von Arztterminen
  • Einbindung von freiwilligen Helfern und ehrenamtlichen Angeboten

Anspruch & Zielsetzung

In den städtischen Übergangswohnheimen arbeiten wir verstärkt auf eine gelungene Integration hin. Da hier in erster Linie Menschen untergebracht sind, die eine konkrete Bleibeperspektive haben, geben wir ihnen die notwendige Starthilfe, um Schritt für Schritt ein selbstständiges Leben in Deutschland zu führen.